MOLDAWIEN 9 TAGE

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Gruppengröße 10                                          Start   Chisinau

Länder              1                                           Ende   Chisinau

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  • Vacation Style Holiday Type
  • Activity Level Leisurely
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All about the MOLDAWIEN 9 TAGE.

Willkommen in Moldawien! Zunächst einmal möchten wir Sie zu Ihrer Entscheidung beglückwünschen, dieses Land zu erkunden, das weit davon entfernt ist, ein typisches Reiseziel zu sein. Dies bedeutet jedoch, dass Sie sich für diese Entscheidung wirklich belohnt fühlen. Es ist ein seltener Fall, wenn der Schöpfer einem Land so viele Geschenke verlieh, wie er es für Moldawien tat. Auf einem relativ kleinen Gebiet, das noch größer ist als beispielsweise in Belgien, werden hügelige Landschaften, verträumte Wälder, authentisch aussehende Dörfer und gastfreundliche Menschen miteinander verschmolzen, um ein wahres Konzert von Gefühlen und Erlebnissen für einen Reisenden zu schaffen. Einst die berühmte russische Dichterin, die dieses Land erkundete, nannte sie es “Südliches Märchenland”, aber heute kann dieses südeuropäische Land ihren Gästen vor mehr als 200 Jahren viel bieten. Heute besser bekannt, wenn auch bekannt als “das ärmste Land Europas”, weigert sich die Republik Moldau heute, ihrem Ruf gerecht zu werden. Sie können ein Land erleben, das bereit ist, aus ihrem Schlaf wie ein märchenhafter Schneewittchen aufzuwachen. Also gib ihr einen entscheidenden Kuss!

The tour package inclusions and exclusions at a glance
What is included in this tour?Items that are included in the cost of tour price.
  • 8 x Übernachtungen in 3-Sterne-Hotels: 5 x Chisinau, 3 x Soroca.
  •  Durchgehende deutschsprachige örtliche Reisebegleitung.
  •  Transfer mit dem modernen Reisebus zu allen Programmpunkten.
  • Verpflegung: BB lt. Programm + 3 x ME (Palanca, Trebujeni, Comrat)
  •  Deutschsprachige Stadtführungen: Chisinau, Soroca, Tiraspol, Comrat.
  • Eintritt+Führung: alle Sakralbauten lt. Programm, das Naturreservat Codrii, Festung in Soroca, das Alte Orhei, das ethnographische Museum in Butuceni, Weinkeller Cricova + Weinprobe, Puschkin-Museum in Dolna, der Landsitz des ottomanischen Fürsten Manuk Bej in Hincesti, Festung in Tighina, Museum für gagausische Kultur und Traditionen in Besalma.
  • Sonstige Höhepunkte: Casa Părintească, Imkerei, Keramikwerkstatt, Teppichwerkstatt, Granitgrube, Kerze der Dankbarkeit bei Soroca, Teezeremonie in Pokrovka.
What is not included in this tour?Items that are not included in the cost of tour price.
  • Visagebühr
  • Reiseversicherung
  • Flüge
  • Einzelzimmerzuschlag
  • Alle Mahlzeiten nicht erwähnt
  • Alle nicht genannten Überweisungen (z. B. erster und letzter Tag)
  • Alle Ausgaben persönlicher Natur
  • Kamera / Video erlaubt
  • Trinkgeld zum Guide und Fahrer
  1. Tag 1 Herzlich willkommen in Moldawien

    Willkommen in Moldawien. Vor allem begrüßen wir Sie zu Ihrer Entscheidung, Moldawien näher kennenzulernen, – ein nicht gerade typisches Reiseziel, aber umso mehr werden Sie für Ihre Wahl belohnt, denn selten hat der Schöpfer eine Gegend so reichlich beschert, wie dies in Moldawien der Fall ist. Auf einem relativ kleinen Territorium, das immerhin größer als zum Beispiel Belgien ist, vereinen sich für den Reisenden die hügelige Landschaft, ein bisschen verträumte Wälder, sehr
    authentisch wirkende Ortschaften und unnachahmlich gastfreundliche Leute zu einem wahren Crescendo der Gefühle und Erlebnisse. Als „des Südens Zauberland“ hat sich Moldawien einst dem russischen Dichter A. Pushkin offenbart, auch heute wartet dieses südosteuropäische Land
    touristisch wie in vielerlei anderer Hinsicht richtig entdeckt und erforscht zu werden. Eher bekannt, wenn überhaupt, als „das ärmste Land Europas“, eilt Moldawien heute seinem Ruf voraus. Erleben auch Sie ein Land im Aufschwung, ein Land – gleich einer Märchengestalt, die ganz bald aus
    ihrem lasziven Schlaf wachgerüttelt wird. Geben Sie ihr den entscheidenden Kuss. Sie kommen im Flughafen Chisinau an und werden von unserem Reiseleiter empfangen. Nach der Unterbringung im Hotel haben wir noch Zeit für eine erste Bekanntschaft mit der Stadt. Die
    hiesige Bevölkerung nennt die Stadt „Weiße Steinblume“ und der Name selbst wird von „chisla noua“ – „neue Quelle“ also, abgeleitet. Während der Stadtführung versuchen wir festzustellen, was die Leute zu so einem Vergleich inspiriert hat. Wir sehen das Zentrum mit der Hauptstraße
    Stefan cel Mare – der Hauptader der moldauischen Hauptstadt, sehen das Regierungsviertel und den Triumphbogen, spazieren durch den Pushkin-Park und die „Allee der Klassiker“ der rumänischsprachigen Literatur, besichtigen die Christi-Geburt- Kathedrale, Konstantin-und- Helena-Kirche, Armenische Kirche, Masaraki-Kirche – das älteste Gebäude der Stadt. Zum Abendessen gehen wir ins lokale Restaurant mit moldauischer Küche.

     

  2. Tag 2 Dolna und Hincesti

    Heute unternehmen wir einen Ausflug zur Erkundung interessanter architektonischer Denkmäler Moldawiens. Die Dichte der gut erhalten gebliebenen Klöster macht Moldawien zu einem ersehnten Land für Pilgerreisen. Die meisten sind sowohl in religiöser, wie architektonischer Hinsicht interessant. Sie gleichen eher Festungen, da sich früher die Bewohner von einfallenden Horden schützen mussten und blicken auf mehrere Jahrhunderte Geschichte zurück. In Codru besichtigen wir das
    Capriana-Kloster, das noch im 15.Jh. erbaut wurde und einst Residenz des Metropoliten war. Lange Jahre blieb das Kloster geschlossen und erst nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es zur Neueröffnung. Deshalb wurde das Kloster auch zum Symbol der Wiedergeburt Moldawiens.
    Dann begeben wir uns nach Dolna – ein kleines Dorf inmitten der hügeligen Landschaft, der ehemalige Gutsbesitz von Samfir Ralli-Arbor, wohin der russische Dichter Puschkin für drei Jahre verbannt wurde. Auf dem Museumgelände erstreckt sich der wundervolle Park mit der
    Gartenlaube, den Blumenbeeten, der Semfira-Quelle und dem Puschkin-Denkmal. Obwohl das Gutshaus Ralli-Arbor architektonisch auch die griechische Herkunft seines Besitzers erahnen lässt, ist es ein typisches Landhaus, das uns die Besonderheiten der moldawischen rustikalen Architektur zeigt. Während des Spaziergangs können wir den prächtigen
    Panoramablick und die Einheit mit der stillen und wunderschönen Natur genießen. Der Besitzer Samfir Ralli-Arbor war die bedeutende Persönlichkeit Bessarabiens Anfang des 19.Jhs. Salon Ralli gehörte zu den exklusivsten in Moldawien. Somit ist es kein Wunder, dass der verbannte
    Dichter da zum Stammgast wurde. Im Museum erfahren wir unter anderem von der großen Liebe des Dichters zu der Zigeunerin Semfira in diesem moldauischen Dorf und machen uns mit der authentischen Innenausstattung des Gutshauses aus Puschkins Zeiten bekannt.

     

    Die berühmten Semfira ́s Waldwiese befindet sich in der Nähe von dem Gutshaus, wo Puschkin einige Zeit mit dem Zigeunerlager lebte.
    Anschließend machen wir einen Ausflug nach Hincesti, wo wir den Landsitz des ottomanischen Fürsten Manuk Bej besuchen. Das Gebäude verrät nach seiner Bauart die armenischen Wurzeln seines Besitzers. Dank unserem Reiseleiter vertiefen wir unterwegs unsere Kenntnisse in der
    Geschichte Moldawiens. Zur Übernachtung kommen wir zurück nach Chisinau.

  3. Tag 3 Volkstümlich und naturnah

    Heute erkunden wir, wie die Moldawier die reichen und mannigfaltigen Naturschätze des Landes erschließen. Unser erster Stopp ist das größte Naturreservat Moldawiens Codrii. Die Anzahl der Naturformen
    und -arten beeindruckt selbst beim kurzen Spaziergang im Wald. Im Reservat Codrii werden fast 100 Pflanzenarten geschützt. Die wichtigsten Baumarten sind Buche und Eiche. Die Fauna des Reservats vertritt typische Waldgebietsarten von Zentral- und Westeuropa. Innerhalb der Reservatgrenzen gibt es eine malerische Auenfläche und ein reiches Naturmuseum, das Sie selbstverständlich besuchen. Weiter liegt unser Weg zum Privatmuseum für Handwerk „Casa Părintească“ („Elternhaus“).
    Vier Zimmer sind volkstümlich mit alten nationalen handgemachten Artikeln dekoriert und ausgestattet. Die Besitzerin dieses Gästehauses führt uns durch ihr Museum mit verschiedenen Handwerkerzeugnissen, durch ihren Haushalt – die Molkerei, Marmelade- und Saftproduktion.
    Anschließend werden wir beim rustikalen Mittagessen mit kulinarischen Spezialitäten sowie mit wundervollem Tee aus heimischen „Bibelkräutern“ überrascht. Der Nachmittag wird der Bekanntschaft mit einer kleinen Imkerei gewidmet, wo der Besitzer sein Eigentum zeigt und eine kurze Vorlesung über diese oder jene Art von Honig hält. Als nächste Station besuchen wir eine Töpferei. Ein sehr talentierter Töpfer präsentiert seine
    Kunst vor den Gästen und erzählt interessante Details über seine Keramik- und Töpferwaren. Er ist eine berühmte und geschätzte Person, die die Traditionen der moldawischen Töpferwaren wiederbelebt hat.
    Nach so vielen Besichtigungen und Sammeln von Eindrücken erwartet uns eine längere Strecke nach Norden bis zum Hotel in Soroca, wo wir zu Abend essen und übernachten.

  4. Tag 4 Im Dorf der Altgläubigen

    Nach dem Frühstück erkunden wir Soroca. Das Hauptwahrzeichen der Stadt ist natürlich die Ende des 15.Jhs. erbaute Festung, die „die echte Perle der Baukunst“ genannt wird. Nicht jeder weiß, dass die Anlage mit einer perfekten Bauform und ihren fünf Wehrtürmern, die einen identischen Abstand voneinander haben, als perfekte Burg von Süd-Ost-Europa gilt. Die Festung hat viele dramatische Ereignisse einschließlich der Invasionen von Tataren, Kosaken, Truppen des polnischen Königs Jan Sobesky, militärische Aktionen von Bogdan Chmelnytskyj, die anti-osmanische Kampagne des russischen Monarchen Peter des Großen überlebt. Jetzt dauert die 2.Reihe der Festungsrestaurierung auf die EU-Kosten. Wir sprechen kurz mit dem Leiter der Renovierungsarbeiten. An der Stelle kommen wir auf den Storch und Weintrauben zu sprechen.
    Einer schönen Legende nach haben mal die Störche die Leute in der umlagerten Festung vor dem Verhungern gerettet, indem sie die Weintrauben den Insassen gebracht haben. Auf einem felsigen Hügel über Dnister erhöht sich die „Kerze der Dankbarkeit“ – ein neues Nationalsymbol Moldawiens. Auf der Oberseite kann man die Inschrift lesen: “Wanderer, halte! Zünde dir Kerze der Dankbarkeit an.
    Wenn du jemals in deinem Leben jemandem dankbar warst, steige aus, um zu beten und mache dich dann auf den Weg!” Nachdem fahren Sie wenige Kilometer weiter und erreichen das Dorf Pokrowka – das alte Dorf von Altgläubigen im Norden der Republik. Hier genießen Sie das nationale Kolorit, Kohle-Samoware und Tee mit Himbeermarmelade, die nach alten Rezepten von Generation zu Generation weitergegeben wird. Gelegentlich
    können wir uns mit hiesiger Lehrerin zu Details und Besonderheiten des Altgläubiger-Alltags in moderner Umgebung unterhalten. Anschließend besichtigen wir mitten in einem waldreichen Naturschutzgebiet Kloster Rudi sowie die Dreieinigkeitskirche vom 18.Jh. Am Abend kommen wir
    zurück nach Soroca.

  5. Tag 5 Durch ein Zigeunerdorf zu Handwerkern

    Gleich nach dem Frühstück spazieren wir kurz durch ein Zigeunerviertel in Soroca mit vielen riesigen Häusern mit allerlei Verzierung. Das gibt Ihnen den Impuls für bunte Eindrücke dieses Tages. Anschließend sind wir zu Besuch bei einer Teppichweberin. Heute dürfen wir ein bisschen
    hinter die Kulissen dieses Handwerks schauen. Die Handwerkerin führt uns durch Ihr Atelier, wo sie die Geschichte und den Ursprung jedes einzelnen Gegenstands verrät, die sie in Moldawien sammeln konnte und sorgfältig und mit besonderer Liebe aufbewahrte. Ihre Sammlung umfasst zahlreiche Teppiche aus Bessarabien, aus jeder Ecke von Moldawien, altmodische Webstühle, alte Töpferwaren, Gewänder und Artikel aus Wolle und Baumwolle. Am Nachmittag besuchen wir die nahegelegene Granitgrube – die einzige in Moldawien. Es ist auch bis jetzt im Betrieb. Die Einwohner vom Nachbardorf sind durch die Steinkunst- bearbeitung bekannt. Es werden sowohl religiös- und ritualbezogene Sachen, als auch ganz praktische Gegenstände angewandter Kunst hergestellt. Sie werden dem Gewinnungs- bzw. Bearbeitungsprozess beiwohnen und mit den Meistern sprechen können. Zur Übernachtung kommen wir zurück nach Soroca.

  6. Tag 6 Das uralte Orhei und alte Dörfer

    Heute verlassen wir den Norden Moldawiens und begeben uns zurück nach Süden. Nach etwas längerer Fahrtstrecke kommen wir zum Kloster Curchi. Seine Entstehung verdankt das Kloster einer schönen Geschichte von der Umkehr zum Christentum einer Räuberclique. Weiter fahren wir zum Orheiul-Vechi (das Alte Orhei), einem 40 000 Jahre alten Amphitheater,
    wo Spuren zahlreicher alter Zivilisationen gefunden wurden, unter anderem die von den Dakern, mit denen auch die heutigen Moldawier verwandt sein sollten, die Reste einer heto-dakischer Festung sind hier auch zu sehen.

    Sie besichtigen die Ruinen einer mittelalterlichen Stadt und das einzigartige Maria-Himmel- fahrt-Höhlenkloster aus dem 13.Jh., das hoch über dem Fluss Reut in die Felsen gehauen wurde. Der Fluss fließt hier S-förmig durch das Plateau, wobei die bis zu 60 m hohen Hänge wie ein Schweizer Käse durchlöchert sind. Zum Mittagessen fahren wir nach Trebujeni – ein kleines Dorf in der Nähe. Sie werden da nicht nur mit den moldauischen Spezialitäten verwöhnt, ein Privathaushalt steht Ihnen zur
    Besichtigung, was Ihnen den Einblick in die Lebensbedingungen der einfachen Moldawier gewährt. Als thematische Fortsetzung besuchen wir im Dorf Butuceni das ethnographische Museum für traditionelle bäurische Lebensweise. Ein Leitmotiv einer jeden Moldawienreise ist der Wein. Weinbaugebiete machen knappe 25% des gesamten Territoriums des Landes aus. Sogar auf der geografischen Karte hat das Land Form
    einer Weintraube. Ein Storch mit einer Weintraube im Schnabel ist das Symbol von Moldawien. Und wenn es mit den Geburtsraten wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage in Moldawien noch nicht so
    richtig hinhaut, erweckt die Weintraube eine klare Assoziation mit dem Land – stolze 142 große und mittelgroße Weinproduzenten verzeichnet das Land, geschweige schon von unzähligen Privatwinzern. Für den Nachmittag dieses Tages haben wir für Sie Weinkeller von Cricova mit
    seinen 60 km langen befahrbaren Gängen geplant. Dieses unterirdische Stollensystem ist eine wahre Touristenattraktion mit nach einzelnen Weinsorten genannten Straßen. Dank den idealen klimatischen Bedingungen lagern viele prominente Personen in Cricova ihre
    privaten Weinsammlungen. In Cricova werden Sie auch herzlich zu einer Weinverkostung eingeladen. Zur Übernachtung kommen wir in das uns schon bekannte Hotel in Chisinau an.

  7. Tag 7 Ein Tag in Transnistrien

    An diesem Tag steht ein Ausflug nach Transnistrien auf dem Programm, ein abtrünniges Gebiet im Osten des Landes. Politisch gesehen birgt Transnistrien einen Dauerkonflikt und Ihr Reiseleiter geizt nicht mit dem Hintergrundwissen zu diesem Thema. Völkerrechtlich als Teil Moldawiens betrachtet, ist Transnistrien aber de facto seit 1990 von der Zentralregierung in Chisinau unabhängig. Kein einziger Staat und keine internationale Organisation hat Transnistrien als souveränen Staat
    anerkannt. Wohl betrübt von dieser Tatsache hat Transnistrien selbst die Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten gegründet. Noch mehr Kuriosa erfahren Sie vom Reiseleiter. Unterwegs sehen wir noch einen Memorial-Komplex zum Andenken an die Gefallenen in der Schlacht um Chisinau im Zweiten Weltkrieg. In Tighina (Bender) besuchen wir die um 1408
    erbaute Festung, heute ein Stützpunkt russischer Armee. In der Stadtmitte von Tiraspol machen wir einen kleinen Stadtrundgang durch die Hauptstadt Transnistriens. Sie wirkt ein bisschen wie ein großes Freilichtmuseum der Relikte aus der SU-Zeit – ein ausgemusterter Panzer und eine marmorne Leninbüste zeugen von der Trauer über den Untergang der Sowjetunion – das ganze bietet aber ein äußerst interessantes Bild für die westlichen Besucher. Zurückgekehrt nach Chisinau haben Sie am Abend Zeit zur freien Verfügung.

  8. Tag 8 Ausflug nach Gagausien

    Am besten lernt man Sitten eines fremden Landes kennen, indem man unter die Leute geht. Den zweiten Reisetag beginnen wir mit dem Besuch des Zentralmarktes in Chisinau. In den riesigen Markthallen können Sie landesspezifische Spezialitäten probieren und kaufen oder einfach diesem orientalisch anmutenden Ameisenhaufen zuzuschauen und über südländische und nordische Erscheinungsbilder der Einwohner nachdenken. An diesem Tag machen wir einen Ausflug in das autonome Gebiet Gagausien. In der ganzen Welt sind nur etwa 200 Tausend Gagausen. Drei Viertel davon leben in Moldawien. Die ethnischen Wurzeln dieser Volksgruppe sind bis heute nicht restlos geklärt. Auf jeden Fall
    sprechen die Gagausen eine Turksprache, sind orthodoxe Christen, leben schon seit ewig in dieser Region und erwarben vom moldauischen Staat eine gewisse Autonomie. Um die Mittagszeit erreichen wir in der Mitte der Budzhaksteppe die Hauptstadt der gagausischen Region Comrat, das interessanterweise nach dem Pferd eines Volkshelden benannt wurde. Im
    benachbarten Dorf Besalma erwartet uns das Mittagessen mit Spezialitäten der gagausischen küche. Anschließend besuchen wir das Museum für gagausische Kultur und Traditionen und lernen Sitten und Bräuche dieser interessanten Volksgruppe kennen. Während einer kurzen Folkloredarbietung präsentieren die Einheimischen stolz einige Sitten und Bräuche der gagausischen Tradition. Am Abend kommen Sie zurück nach Chisinau.

  9. Tag 9 Abreisetag

    Am Vormittag haben Sie noch Zeit für einen kleinen Bummel durch die Stadtmitte von Chisinau. Schnell schreibt man noch eine Postkarte an die Freunde oder kauft noch die letzten Souvenirs. Mit nach Hause nehmen Sie unvergessliche Eindrücke sowie das Gefühl, etwas Besonderes erlebt
    zu haben. Sie haben eine intensive und ereignisreiche Zeit verbracht und sind, so hoffen wir, fest überzeugt, irgendwann unbedingt noch einmal hierher kommen zu wollen. Sie sind bei uns jederzeit willkommen!

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